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egeb: Wirtschaftsförderung.
Elbehafen
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Der landeseigene öffentliche Hafen Büsum bietet wegen seiner tiefen Zufahrt über die Norderpiep als einziger Hafen an der Westküste Schleswig-Holsteins tidenunabhängigen Zugang für Schiffe bis 130 m Länge zum Vorhafen und durch ein Sperrwerk (Durchfahrtbreite = 21,50 m) geschützt, zu den Hafenbecken für Schiffe bis 3,20 m Tiefgang bei MTNw und bis zu 6,00 m bei MTHw.
Die Wiederinbetriebnahme des Eisenbahngleises auf der großen Hafeninsel böte Anschluss an das öffentliche Eisenbahnnetz. Im Vorhafen befinden sich für einen RoRo-Umschlag eine feste Verladerampe und eine bewegliche, z. Z. außer Betrieb gestellte Verladerampe. Die Fläche vor der festen RORO-Rampe lässt Verkehrslasten von 20KN/m² bzw. MLC 100/70 zu. Die Ostmolenkaje ist für eine Verkehrslast von 10 KN/m² bei einer max. möglichen Sohltiefe von -7,70 m NN zugelassen.
Im Hafenbecken III sind drei Liegeplätze á 100m für Frachtschiffe zum Ladungsumschlag vorhanden. Am Hafenbecken IV stehen weitere entwicklungsfähige Wasser- und Landflächen zur Verfügung. Aktuell befinden sich dort ca. 200 m neue Kaje für ausschließlich fischereiwirtschaftliche Nutzung in Planung. Als Stützpunkt des schleswig-holsteinischen Helgoland Ausflugsverkehrs und Hauptfischereihafen an der Westküste Schleswig-Holsteins sind über die internationale und regionale Küstenfischerei hinaus ein Dünge- und Futtermittelumschlagbetrieb, sowie jeweils Bauhöfe des WSA Tönning und des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz als Hauptnutzer ansässig.
In 2009 wurden hier 86.379 t Güter umgeschlagen und 3.872 t Krabben angelandet. Der Hafen eignet sich besonders als Versorgungshafen für das Helgoland-Cluster. Die Entfernung bis Helgoland beträgt 34 sm. In unmittelbarer Hafennähe stehen 35 ha Ansiedlungsfläche zur Verfügung.
Eine schwerlastfähige Hinterlandanbindung sowie die Nähe zur A23 (Heide-Hamburg) und zum Flugplatz Heide-Büsum sorgen für günstige Verkehrsanbindungen. Die Entwicklung des Hafens hinsichtlich der Versorgung von Offshore-Windparks wird vom Wirtschaftsminsterium des Landes aktiv unterstützt. Durch die örtlichen Gegebenheiten und seine Lage eignet sich der Büsumer Hafen hervorragend als Versorgungshafen für Offshore-Windparks.
| Hafen- Kurzbeschreibung | ||
|---|---|---|
| Nautische Position - Breitengrad | 54°08' N | |
| Nautische Position - Längengrad | 08°52' E | |
| Kailänge - über alles [m] | 560 | 150m Außenhafen; 410m Innenhafen |
| tidenunabhängiger Tiefgang [m] | 7,0 / 3,5 | Außenhafen / Innenhafen |
| Tiefgang [m] (Hochwasser) | 9,0 / 6,5 | Außenhafen / Innenhafen |
| Hochwasser [ja/nein] | ja | Sperrwerk, 24 h besetzt |
| Liegeplätze [Anzahl] | 2 | im Vorhafen; weitere im Innenhafen |
| max BRZ; max Länge [m] | 150 | max. Breite Sperrwerk - 22 m |
| Freilagerfläche in [ha] | - | 20 ha im Auswahlverfahren |
| Hallenlagerfläche in [m²] | - | |
| Schwerlastpier vorhanden | ja | |
| Pufferfläche für Komponenten vorhanden | ja | |
| Aufjacken von Installationsschiffen (Flächenbelastung) | ja | |
| Equipment | ||
|---|---|---|
| Anzahl Krane / Kranart | - | |
| Nennlasten Krane [t] | - | |
| Schwerlastkran bis 500t [ja/nein] | ja | bei Bedarf (Fremdbezug) |
| Gabelstapler von 2t - 8t [ja/nein] / [Anzahl] | ja | bis 5 to |
| RoRo-Rampe | ja | schwerlastfähig |
| Infrastruktur | ||
|---|---|---|
| Entfernung zur Autobahnanbindung [km] | 15 | A 23 |
| Bundesstraßenanbindung [ja/nein] | ja | B203 |
| Gleisanschluss [ja/nein] | ja | außer Betrieb / reaktivierbar |
| Flugplatz | ja | 8 km, gew, Verbindung Büsum-Hel. |
| Schwerlastfähige Hinterlandanbindung | ja | |
| Hafennahe verfügbare Industrieflächen [ja/nein] | ja | |